Wie alles begann

„Nichts ist mehr wie es einmal war“ sagt Mechthild Großmann mit rauchiger Stimme am Anfang des Hörspiels „Der Schwarm“ bevor sie geräuschvoll den Rauch ausbläst.
Zugegeben, das stimmt für unsere Geschichte nicht ganz, aber Vieles ist anders und das Meiste davon schöner seit wir unterwegs sind.
Viele Abende in den letzten Jahren haben wir damit zugebracht zu überlegen, welche Richtung wir einschlagen sollen.
Wir wollten mehr Zeit gemeinsam mit unseren Kindern verbringen, raus aus dem Hamsterrad „Geld gegen verkaufte Lebenszeit“ und mehr draußen sein. Aber wie dahin kommen?
Ein Haus mit Garten? Vielleicht nett, aber sicher nicht der Ausweg aus dem Hamsterrad. Auswandern in ein Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten? Klingt gut, aber welches? Oder vielleicht ein Gartengrundstück pachten und im Bauwagen leben? Solche und ähnliche Überlegungen haben wir viele angestellt. Es zeichnete sich kein perfekter Weg ab, aber letztlich war das Einzige von dem wir wußten, dass es uns immer gut damit ging, das Unterwegssein, sowohl räumlich als auch geistig. Und so haben wir uns Anfang diesen Jahres entschlossen eine Open-End-Reise anzutreten und  uns ein paar Tage später mit unserer Wohnungskündigung einen dreimonatigen Countdown für den Start gesetzt.


Verwandte Beiträge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.